Die Direkte Massage nach dem Squashtraining?

In einem unserer letzten Artikel haben wir euch ganz allgemein über die Massage informiert. Hier wollen wir jetzt direkt auf eine Form der Massage eingehen und das wäre die Direkte Massage. Wir wollen Ihnen zeigen, was die Direkte Massage nach dem Squashtraining auch bei Ihnen bewirken kann.

Direkte MassagFakten rund um die Direkte Massage

Die Direkte Massage bekommt ihren Namen durch ihre Anwendung. Hierbei wird nämlich direkt auf der Haut die Muskulatur bearbeitet. Sie ist in den meisten Fällen perfekt zur Lockerung und Entspannung geeignet, also ideal um nach einem Squashtraining einmal so richtig abzuschalten. Die meisten Squashcenter bieten sogar direkt einen Massageservice vor Ort an, den Sie in Anspruch nehmen könnten, Sie könnten in eine extra Massageoase gehen oder Sie könnten sich auch einfach Zuhause von Ihrem Lebensgefährten massieren lassen.

Formen der Direkten Massage

Damit Sie aber erstmal einen Überblick über die Formen der Direkten Massage bekommen, haben wir hier einmal die Beliebtesten für Sie zusammengefasst.

Sesamöl für die Aryuveda MassageAyurveda – Massage

Diese Form der Massage basiert auf der indischen Heilkunst Ayurveda. In Indien, Nepal und Sri Lanka wird es als Heilmethode angewendet, während es bei uns allerdings nur zu Wellness-Zwecken praktiziert wird. Diese Form bezieht sich auf die evidenzbasierte Medizin.

Anwendung

Bei der Ayurveda Massage wird mit sanften Streich und Reibetechniken am ganzen Körper gearbeitet. In den Regelfällen wird sie mit Sesamöl praktiziert und ist dazu sehr kosten- und zeitaufwändig. Wenn man die Ayurveda Massage für einen längeren Zeitraum regelmäßig in Anspruch nimmt, wird auch eine diätische Behandlung empfohlen.

Wirkung

Da Ayurveda, wie bereits erwähnt, eine Heilkunst ist, gibt es hierzu auch eine Ayurveda-Lehre und diese besagt, dass die Massage mobilisierend wirkt und Schadstoffe ausleitet. Sie wird im Normallfall bei muskulären Verspannungen angewendet, dient aber auch nachweislich der Minderung von Stress.

Die Hot Stone Massage als Form der Direkten Massage

Quelle: Shutterstock

Hot Stone Massage

Die Hot Stone Massage (Deutsch: Warmsteinmassage) kommt aus dem asiatischen, pazifischen, amerikanischen Raum. In Deutschland kennen die Leute meistens allerdings nur den indianischen Ursprung. Als Sonderform der Hot Stone Massage gilt die La-Stone-Massage. Hier werden neben den erhitzten Steinen auch noch gekühlte Marmorkugeln auf den Körper gelegt.

Anwendung

Anders wie die meisten sicherlich denken, werden die Steine nicht nur auf den Rücken des Patienten gelegt. Zuerst legt dieser sich auf einige der Steine und dann werden Weitere auf dem Rücken platziert. Die Steine werden im Normalfall in einem Wasserbad auf 60° Celcius erhitzt. Danach wird der Patient mit den ihnen massiert und zusätzlich wird manchmal mit ätherischen Ölen eine Aromatherapie mit eingebunden. Als Alternative kann mit den Steinen auch geklopft werden, das gibt den Massagereiz in Form einer Vibration wieder.

Wirkung

Die Warmsteinmassage eignet sich besonders für Friktionen. Durch die Wärme, die die Steine abgeben entspannen sich die Muskeln und das vegetative Nervensystem wird behandelt.

Klassische Massage

Die klassische Massage kennt in Deutschland kaum jemand unter ihrem richtigen Namen. Offiziell ist es nämlich die schwedische Massage. Albert Hoffa (1859 – 1907) brachte sie nach Deutschland, verfeinerte sie und legte so den Grundstein der heutigen Massage in Deutschland.

Klassische Massage als Direkte Massage

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Anwendung

Sie eignet sich am besten bei Verspannungen, Verhärtungen oder jeglichen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Hier wird direkt auf die schmerzhaften Stellen eingegangen. Als Grundlage dienen die schulmedizinischen Fakten der Anatomie und Physiologie. Die Behandlung an sich wird durch Streichen, Kneten, Dehnen und verschiedenen Grifftechniken durchgeführt. Eine genaue Beschreibung für unterschiedliche Handgriffe können Sie hier finden.

Wirkung

Bei der klassischen Massage geht es um die Lockerung der Sehnen und Muskeln. Durch die regelmäßige Lockerung tritt schließlich sogar eine Kräftigung bzw. Stärkung der Muskeln ein. Zusätzlich wird noch die Zirkulation des Blutes und des Lymphstroms angeregt. Die klassische Massage erlangt ihre Selbstheilungskräfte und die Entspannungskraft dadurch, dass Gewebshormone freigesetzt werden, die schmerzlindernd und entspannend auf das Muskelgewebe wirken.

Shiatsu

Shiatsu zählt sich mehr zu den japanischen Körpertherapien als zu den Massageformen. Entstanden ist sie aus der chinesischen Massage Tuina. Für die Massage wird hierbei der ganze Körper eingesetzt. Es wird also eher auf Körpergewicht, anstatt auf Muskelkraft gesetzt. Es soll eine energetische Beziehung zwischen dem Patienten und dem Masseur entstehen. Vom Masseur ist deshalb Achtsamkeit, Sensibilität und Offenheit gefordert.

Anwendung

Während des Shiatsu befindet sich der Patient meistens auf einer Matte oder auf einem speziellen Futon. Es ist auch eine Behandlungsliege oder ein Massagestuhl möglich, allerdings nicht ideal. Es wird mit sanften, rhythmischen, tiefgehenden, physischen, energetischen Techniken, sowie Dehnung und Rotation gearbeitet. Shiatsu wird grundlegend von der Körpermitte heraus praktiziert. Bei dieser Form der Massage sollten sie zu einem professionellen Masseur, da bei Ungelernten zu viele Verletzungsmöglichkeiten für beide bestehen.

Wirkung

Es erfolgt eine ganzheitliche Behandlung der energetischen Zonen und Strukturen. Eingesetzt wird Shiatsu meistens bei muskulärer Überlastung und Erschöpfungszuständen, die nach einem harten Squashtraining schnell einmal auftauchen können.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen in unserem Artikel rund um die Direkte Massage einige neue Informationen liefern und Sie dazu anregen, dass Sie sich nach einem harten Training auch einmal etwas gönnen. Demnächst wird es mit der Massagereihe auf unserem Blog weitergehen, dann geht es um die Reflektorische Massage.