Wie hilft mir Mentales Training beim Squash Training?

Mentales Training hilft Ihnen dabei zu mehr mentaler Stärke zu gelangen und diese ist in jeder Situation des Lebens wichtig. Eine chinesische Weisheit besagt: “Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.” Das zählt auch bei Squash. Es gibt auch hier einen Spielcharakter der das Ergebnis eines Spiels stark beeinflussen kann.

Wie hilft mir Mentales Training beim Squash Training?Mentales Training allgemein

Das Mentale Training kann auch als Mentaltraining oder auch Mentalcoaching bezeichnet werden. Es setzt sich zusammen aus einer Vielfalt von psychologischen Methoden, die je nach Teilbereich, die soziale Kompetenz, die emotionale Kompetenz, die kognitiven Fähigkeiten, die Belastbarkeit, das Selbstbewusstsein, die mentale Stärke oder das Wohlbefinden fördern sollen. Umgangsprachlich wird Mentales Training auch als Motivationstraining bezeichnet Ursprünglich aber bezeichnet das mentale Training eine Trainingsmethode zur Optimierung sportlicher Bewegungsabläufe in der Sportpsychologie.

In der Sportpsychologie

Es gibt drei Methoden, die häufig auch noch von Trainern ausgeübt werden. Dazu zählen Training der Aufmerksamkeitsregulation, das Prognosetraining und das Training der Selbstgesprächsregulation. Diese Verhaltenstherapie wurde mit der Zeit and die sportpsychologischen Erfordernisse angepasst.

Mentales Training von Bewegungsabläufen

Es ist im eigentlichen Sinne das Sich-Vorstellen von sportlichen Handlungsabläufen, ohne dass diese Handlung dabei ausgeübt wird. Diese Vorstellungen wurden dann zusätzlich mit visuellen, auditiven, olfaktorischen, emotionalen und/oder haptischen Vorstellungen verbunden. Es soll dazu führen, dass der spätere Bewegungsablauf verbessert wird. Dies geschieht um so besser, je lebhafter die Vorstellung gelingt. Also wie intensiv die Bewegung und die inneren Prozesse nachempfunden werden. Es ist wichtig, dass ausgewogenes Gleichgewicht zwischen mentalem und wirklichen Training herrscht. Mentale Stärke wird im Sport sogar als Erfolgsfaktor bezeichnet.

Training zur Selbstregulierung des Aktivierungsniveaus

Mentales Training - Gebiet: Selbstregulierung des Aktivierungsniveaus

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Das Training findet unter der Annahme statt, dass es für jede Handlung ein passendes psychisches und physisches Erregungsniveau gibt. Die Aktivierung wird dann erreicht, indem man die Entspannung reduziert oder die Mobilisierung steigert. Da durch das Wettbewerbsgefühl meistens eine zu hohe Erregung das Problem ist und nicht die zunehmende Entspannung, wird mit Entspannungstechniken, wie autogenes Training oder progressive Relaxation geübt.

Mentales Training der Aufmerksamkeitsregulation

Die Wahrnehmung für sich selbst und die eigene Umgebung soll verbessert werden, so dass man bewusst zwischen verschiedenen Wahnehmungsmodi wechseln kann. Im Sport soll die Fähigkeit trainiert werden, die Aufmerksamkeit auf die Tätigkeit zu konzentrieren, die man gerade verrichtet, ohne dabei voraus oder zurück zu denken.

Das Training der Kompetenzerwartung (Prognosetraining)

Hier soll die realistische Selbsteinschätzung und die Stärkung des Bewusstseins der Selbstwirksamkeit erlangt werden. Indem man sich selbst Ziele setzt, kommt man beim Training in wettbewerbsähnliche Bedingungen. Wenn man diese dann erreicht hat, dann wird das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit, auch unter schwierigeren Bedigungen gestärkt.

Training der Selbstgesprächregulation

Hierbei sollen dysfunktionale Kognitionen, in diesem Fall Selbstgespräche, durch funktionale Kognitionen ersetzt werden. Die Selbstgespräche, die selbst aufkommen sind meist hinderlich, da sie Selbstzweifel, Angst und/oder  Ähnliches enthalten. In diesem Training sollen Selbstgespräche entwickelt werden, die motivierend wirken. Sie sollen dann das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit stärken, die Aufmerksamkeit auf das Handeln und die Zielerreichung lenken.

Ein kurzes Workout für Gewinner

Hier finden Sie eine Art Entspannungübung, die Ihnen in kurzer Zeit helfen soll positiv zu denken und Ihre Mentale Stärke zu stärken, allerdings sollten Sie das regelmäßig machen, um auch die Stärke auf Dauer zu behalten.

1. Schritt: Gedankenstopp

Mentales Training mit einem kurzen Workout für Gewinner

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Sobald Sie merken, dass Sie damit anfangen negativ über sich,  Ihr Handeln oder Ähnliches zu denken, dann unterbrechen Sie sich einfach. Ein lautes, energisches oder auch ein gedachtes “Stopp!” kann Wunder hervorrufen. Stellen Sie sich vielleicht als Hilfe einfach ein Soppschild vor Ihr innerem Auge vor.

2. Schritt: bewusste Vorstellungen

Um dann in das positive Denken zurück zu gelangen stellen Sie sich eine angenehme Situation oder ein Erfolgserlebnis vor. Das in allen Facetten und in jedem Bereich unserer fünf Sinne.

3. Schritt: Destruktive Gedanken umformulieren

Sie nehmen nun die negativen Gedanken, die Sie gerade noch hatten und formulieren diese in postive und konstruktive Gedanken um. Zum Beispiel: “Ich vertraue auf meine Fähigkeiten und glaube an mich!”. Sie können es wie ein Mantra immer wieder vor sich her sagen.

4. Schritt: Positives Denken

Positives Denken wird auch als realistisches Denken bezeichnet. Mit ihm fühlen wir uns von Tag zu Tag besser, sind motivierter und fühlen uns viel wohler in unserer Haut. Nehmen Sie einfach ihre einschränkenden Glaubenssätze und formulieren Sie auch diese um.

7 Tipps für mentale Stärke

Wir zeigen Ihnen hier 7 Tipps beziehungsweise 7 Schritte wie Sie dauerhaft und in jeder Lebenslage zu mentaler Stärke gelangen können. Das ist eine Form Mentales Training auszuüben.

1. Verantwortung übernehmen

Der Mensch macht es sich gerne gemütlich und sucht eine Entschuldigung für sich selbst und für sein Verhalten. “Ich schaffe es nicht, weil X…”. Jeder kennt das und jeder hat das schonmal gemacht, weil es einfacher ist eine Entschuldigung zu suchen und sich der Verantwortung zu entziehen. Wenn man allerdings damit anfängt für alles im Leben die Verantwortung zu übernehmen, dann ist man viel zufriedener mit dem, was man erreicht hat. Man bekommt dadurch das Gefühl, dass man nichts dem Zufall überlässt und selbst für sein Glück und seinen Erfolg verantwortlich ist. Ihr To Do ist: Fangen Sie an für alles in Ihrem Leben die Veranwtortung zu übernehmen!

2. Bewusstsein schaffen

Mentales Training - Teilbereich: Bewusstsein schaffen

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Als Nächstes sollten Sie sich bewusst machen was Ihre Stärken und was Ihre Schwächen sind. Es ist Beides wichtig, denn wenn Ihnen eine Schwäche nicht bekannt ist, dann verursacht das Unsicherheit und das wiederrum mentale Schwäche. Sobald Sie allerdings wissen in was Sie nicht so gut sind, dann können Sie daran arbeiten und die Schwächen, die nicht zu ändern sind, können Sie dann aktzeptieren. Das ist auch sehr wichtig, denn jeder hat Schwächen. Ihr To Do ist: Machen Sie sich Ihrer Schwächen und Stärken bewusst!

3. Momentum nutzen

Es gibt unterschiedliche Ereignisse, die uns Auftrieb verleihen, allerdings hält dieser meistens nur für eine kurze Zeit. Als Beispiel können Sie sicherlich einige Ihrer guten Vorsätze für dieses Jahr nennen. Sie müssen sich auf Ihren Auftrieb und das was ihn antreibt konzentrieren, dann werden Sie nicht aus der Bahn geworfen, sobald ein kleiner Widerstand auf Sie zukommt. Vielleicht schaffen Sie dieses Jahr Ihre Vorsätze durchzuziehen. Ihr To Do ist: Nutzen Sie das Momentum und seien sich bewusst, dass es verschwindet.

4. Positives Denken

Sie müssen es schaffen konstant positiv zu denken, auch wenn sich das am Anfang als eher schwierig erweist. Die Mentale Stärke entsteht aber leider nicht aus Pessimismus. Sie sollen sich dabei nichts schön reden, sondern immer vom besten Resultat ausgehen. So werden dann negative und bremsende Gedanken ausgeblendet. Ihr To Do ist: Denken Sie immer positiv und gehen Sie immer vom Besten aus!

5. Visualisierung nutzen

Hier konzentrieren Sie sich auf das Bevorstehende und blenden Unwichtiges aus. Positive Visualisierung und positives Denken zählen zu den schwierigsten Aufgaben beim Erlangen von Mentaler Stärke, da die bevorstehenden Aufgaben schwer und unrealistisch erscheinen. Deshalb ist es wichtig diese Eigenschaften zu trainieren. Egal ob Sie ein schweres Gewicht heben oder ob Sie einen Marathon laufen, Sie sind innerlich darauf vorbereitet. Ihr To Do ist: Visualisieren Sie den Ablauf und das positive Ergebnis!

6. Ziele setzen

Durch das immer wieder neue Ziele setzten, werden Sie sich stetig weiterentwickeln. Durch diese Weiterentwicklung und dem ständigen Streben nach neuen Zielen bzw. nach höheren Zielen, fertigt man seine Mentale Stärke. Im Laufe der Zeit erreichen Sie ein Ziel das Sie sich nicht zugetraut hätten und das macht Sie mental stark und motiviert. Ihr To Do ist: Setzten Sie immer wieder kleine und große Ziele, damit Sie sich ständig weiterentwickeln können!

7. Musik

Mentales Training - Mentale Stärke erreichen durch Musik

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Die Musik ist eines der besten Mittel sich immer wieder zu motivieren und sich aufzuraffen. Dazu eignet sich meistens eine etwas härtere Musik. Wenn Sie sich vor einem Squashspiel oder einem harten Workout eine solche Musik anhören, dann sind Sie direkt viel leistungsfähiger, da sich Ihre Gedanken auf die Belastung einstellen und Sie sich an Ihre Ziele erinnern. To Do: Finden Sie Musik, die Sie motiviert und hören Sie sie vor jedem Workout, vor jedem Spiel und vor jeder großen Aufgabe.

Wir hoffen wir konnten Ihnen mit diesem Beitrag einen Weg zu Mentaler Stärke zeigen und Sie wissen nun wie wichtig sie ist und wie Sie sie durch Mentales Training erreichen können. Viel Spaß und viel Erfolg bei der Umsetzung dieser To Dos.